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Japan

IMAMURA, Shohei
Isaka, Satoshi
Junkerman, John
KINOSHITA, Keisuke
Kon, Satoshi
KORE-EDA, Hirokazu
KUROSAWA, Akira
Kurosawa, Kiyoshi
Mizoguchi, Kenji
Motohashi, Seiichi
Nakagawa, Yosuke
OGURI, Kohei
Oshima, Nagisa
OZU, Yasujiro
Shinozaki, Makoto
TESHIGAHARA, Hiroshi
Yamada, Yoji

Akira KUROSAWA

Biografie

29 Filme hat der Kaiser des japanischen Films seit 1942 realisiert. Immer wieder hat A.K. literarische Werke als Ausgangspunkt für freie filmische Adaptationen genommen. Auffallend oft waren es Texte westlicher Autoren. Zu den nach japanischen Büchern gestalteten Filmen gehört der Regie-Erstling "Sanshiro Sugata", jene Judogeschichte der Meji-Epoche, die er 1942 und 1945 gleich in zwei Versionen bearbeitete. Es folgten ein Kabuki-Stück, "Die Männer, die dem Tiger auf den Schwanz traten" (1945), ein Schauspiel, "Stilles Duell" (1949), und zwei Erzählungen Akutagawas, die A.K. genial zum Wahrheitsfindungsprozess in einem seiner Schlüsselfilme verschmolz: "Rashomon" (1950). 1951 stützt er sich erstmals auf eine russische Vorlage und verfilmt in winterlichem japanischem Nachkriegsdekor Dostojewskijs "Idiot". A.K.s liebster Shakespeare, "Macbeth", liegt 1956/57 dem in der Tradition des No-Theaters gedrehten "Schloss im Spinnwebewald" zugrunde, Gorkis "Nachtasyl" 1957 dem gleichnamigen Film. "Zwischen Himmel und Hölle" basiert auf Ed McBains Roman "King Ransom", Rotbart" wiederum auf einer japanischen Vorlage von Shugoro Yamamoto, von dem auch der zeitgenîssische, in Farbe gedrehte Armurtsviertelstoff "Dodeskaden" adaptiert wurde (1970). Dieser Film, nach dem A.K. einen Selbstmordversuch unternahm, war der letzte, den ein japanische Produzent ermövglichte. Das von den Russen finanzierte, wunderschöne sibirische Oeko-Märchen "Dersu Uzala" folgt den Aufzeichnungen Wladimir Arsenjews, und das Endzeitgemälde "Ran", vom Franzosen Silberman produziert, stellt eine weitere Shakespeare-Adaptation, frei nach dessen "King Lear" dar. Der grösste Teil aber folgt eigenen Büchern, denn, wie sagt doch Chieko Nakakita zu ihrem Freund in seinem zartem Liebesfilm "Wunderschöne Sonntag" (1947): "Wenn du nicht ans Träumen glaubst, so kannst du nicht wirklich leben>. Am stärksten dürfte sich Kurosawas Ruf dank den perfekt in Szene gesetzten, stilbildenden Samurai- und Epochefilmen verbreitet haben: Unübertroffen in ihrem Genre, jeweils mit Toshiro Mifune in der Hauptrolle, bleiben Filme wie sein erstes Jidai-Geki "Die sieben Samurai", dann die Eastern "Yojimbo", "Sanjuro" oder "Die verborgene Festung", augenzwinkernd erstmals im Cinemascopeformat. In ihnen demontiert A.K. unter anderem unterhaltsam Spiele der Macht. Gegenwärtiges Sozialgefüge bringt er bildgewaltig in "Zwischen Himmel und Hölle" auf den Punkt, und Lebensbilanz zieht ein todkranker kleiner Angestellter in "Ikiru" (Leben), meinem Liebling unter Kurosawas Filmen.
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Filme im Verleih

Akahige
Akahige, 1965
High and Low - Tengoku to jigoku
High and Low - Tengoku to jigoku, 1963
Yojimbo
Yojimbo, 1961
The Seven Samurai - Shichinin no samurai
The Seven Samurai - Shichinin no samurai, 1954
Rashomon
Rashomon, 1951
Hakuchi - Idiot
Hakuchi - Idiot, 1951
Shubun - Scandal
Shubun - Scandal, 1950

Artikel zu Filmen von Akira KUROSAWA

High and Low - Zwischen Himmel und Hölle DVD High and Low - Zwischen Himmel und Hölle
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