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Daniel Díaz Torres
Biografie
Daniel Díaz Torres wurde 1948 in Havanna geboren. Abschluss der Politischen Wissenschaften an der Universität von Havanna. Seit 1968 Tätigkeit im Filinstitut ICAIC, zunächst im Informationszentrum. Filmkritiken und Beiträge übers Kino. Teilnahme an Universitätskursen über Filmgeschichte und Filmtechnik. Nach 1971 zunächst Regieassistent bei Spielfilmen, zwischen 77 und 81 Autor bei der kubanischen Wochenschau, danbach begann er eigene Spielfilme zu drehen, zunächst "Jibaro" (1984) und "Otra mujer" (1986). Sein Spielfilm "Alicia en el pueblo de maravillas" (Alicia im Land der Wunder) erregte international grosses Aufsehen und war in Kuba wegen seiner satirischen Kritik am Land zeitweise verboten. Für seine irrwitzige Bankraubkomödie "Quiereme y veras" (im Verleih von trigon-film) wurde am Festival von Fribourg mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. "Tropicanita" erhielt am Festival des lateinamerikanischen Films in Havanna den grossen Jurypreis und lief als Publikumsliebling ausser Konkurrenz ebenfalls in Fribourg.
Filme von Daniel Díaz Torres im Verleih
Tropicanita (1997)
Havanna in den 90er Jahren. In der Dunkelheit einer tropischen Sommernacht wird im Hinterhof eines grossen Hauses die Leiche eines deutschen Touristen vom Titisee im Schwarzwald gefunden, auf dem Rücken umgeschnallte Engelsflügel, in der Hand eine Flasche Schnaps. Für die lokale Polizei ist der Fall schnell klar: Betrunkener Ausländer stürzte bei einer wilden Party vom Dach. Einzig den Polizeileutnant Lorenzo lässt der Fall nicht los, und er beginnt gegen den Willen seines Chefs auf eigene Faust zu recherchieren. Weiter
Quiéreme y verás (1990)
Mag sein, dass in Kuba das Geld für einen ausgewachsenen Spielfilm 1994 gefehlt hat, aber Einstünder vom Kaliber dieses Filmes, der allein oder zusammen mit «Madagascar» von Fernando Pérez ein mehr als ausgewachsenes Programm bildet, wägen das Manko spielend auf. Da planen also drei kleine Ganoven in Havanna den Banküberfall des Jahrhunderts. Die «Bank of America», vor deren gigantischem Portal einem das kalte Schaudern kommen kann, wollen sie sich vornehmen, um ein für alle Mal saniert zu sein. Weiter
Im Kino
Basel: 19. Juli



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