trigon-film logo

Argentinien

Aristarain, Adolfo
Bauer, Tristan
Bechis, Marco
Burman, Daniel
David, Gabriela
Gugliotta, Sandra
Hernández, Paula
Loza, Santiago
Mangone, Marcelo
Moreno, Rodrigo
Rejtman, Martín
Rotter, Ariel
Solanas, Fernando
Sorin, Carlos
Subiela, Eliseo

Fernando Solanas

Biografie

Fernando Ezequiel Solanas wurde am 16. Februar 1936 in Buenos Aires in Argentinien geboren. Seit über 30 Jahren schon betrachtet er sein Land immer wieder von Neuem mit den Mitteln des Kinos. Er erregte Aufsehen, als er in den 70er Jahren zusammen mit Octavio Getano ein Manifest für «Ein Kino der Dekolonisation» verfasste, in dem er für ein unabhängiges, eigenständiges Filmschaffen plädierte, für Mündigkeit einer jeden Kinematografie. In diesen Kontext gehört sein legendärer Film LA HORA DE LOS HORNOS (1967/68). 1976 wird Solanas mit Morddrohungen eingedeckt und einer seiner Schauspieler wird umgebracht. Während mehrerer Jahre weilt Solanas im Exil in Paris, in einem Zustand fern von der Heimat und voller Sehnsucht nach ihr, den er filmisch in TANGOS - EL EXILIO DE GARDEL thematisiert. 1984 normalisiert sich die Situation in Argentinien. Solanas kehrt heim dreht SUR (1988) und EL VIAJE (1992), in denen er die Auseinandersetzung zum Leben in Argentinien und Lateinamerika fortsetzt und eine ausgeprägte filmische Handschrift entwickelt. Doch die Freude über die wiedergewonnene Freiheit des Landes wird getrübt durch Korruption und ein neoliberales System, das Menem an die Macht bringt - nicht ohne Folgen für Fernando Solanas: Selbst Abgeordneter geworden, überlebt er ein Attentat nur mit Glück und sechs Kugeln im Bein. Sein direktes politisches Engagement hält ihn fünf Jahre lang vom Filmemachen ab. Er verliert den Glauben an die politische Klasse und ist weiterhin davon überzeugt, dass der Künstler sich in die öffentliche Sache einmischen muss. Sein letzter Spielfilm war LA NUBE, eine Hommage ans unabhängige argentinische Theater und den Widerstand in grauen Zeiten. Danach dokumentierte er in MEMORIA DEL SAQUEO die Strukturen der Aushungerung unter dem Namen Liberalismus und in LA DIGNIDAD DE LOS NADIES die folgen für die ganz gewöhnlichen Menschen.


FILMOGRAFIE:

La hora de los hornos - Die Stunde der Hochöfen 1967/68
Der Blick der anderen 1980
Tangos - el exilio de Gardel 1985
Sur - Der Süden 1987
El viaje - Die Reise 1992
La nube - Die Wolke 1998
Memoria del saqueo 2004
La dignidad de los nadies 2005
Druckversion

Filme im Verleih

Dignidad de los nadies, La
Dignidad de los nadies, La, 2005
Memoria del saqueo
Memoria del saqueo, 2004
La nube
La nube, 1998
El viaje
El viaje, 1992
Sur
Sur, 1988
Tangos - el exilio de Gardel
Tangos - el exilio de Gardel, 1985
Hora de los hornos, La
Hora de los hornos, La, 1968

Artikel zu Filmen von Fernando Solanas

El viaje - Die Reise DVD El viaje - Die Reise
DVD
Initiations-Reise eines Jugendlichen durch Lateinamerika
El viaje - Die Reise Filmplakate A2 El viaje - Die Reise
Filmplakate A2
Sur - Süden DVD Sur - Süden
DVD
Von der Kraft des Begehrens
TRIGON 26 - Memoria del saqueo/Extraño Magazin TRIGON 26 - Memoria del saqueo/Extraño
Magazin
Magazin zu aktuellen Filmen und kulturellen Themen
Memoria del saqueo Filmplakate A2 Memoria del saqueo
Filmplakate A2
Memoria del saqueo - Chronik einer Plünderung DVD Memoria del saqueo - Chronik einer Plünderung
DVD
Die Globalisierung hat ein Gesicht
Tangos, el exilio de Gardel DVD Tangos, el exilio de Gardel
DVD
Ein Film der Sehnsucht, des Tanzes, des Tangos, der Liebe und des Heimwehs
Astor Piazzolla – Tango, el exilio de Gardel / Sur / El viaje
Soundtrack
Die beste Filmmusik Piazollas
La dignidad de los nadies Filmplakate A2 La dignidad de los nadies
Filmplakate A2
La dignidad de los nadies - Würde der Niemande DVD La dignidad de los nadies - Würde der Niemande
DVD
Von der Würde des Menschen
La hora de los hornos - Die Stunde der Hochöfen DVD La hora de los hornos - Die Stunde der Hochöfen
DVD
Der Schlüsselfilm des neuen lateinamerikanischen Kinos und des politischen Kinos
copyright text und bild: trigon-film