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Patricio Guzmán
Biografie
Patricio Guzmán ist 1941 in Santiago de Chile geboren. Er studierte zunächst an der Filmhochschule von Madrid mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm. 1973 begann er an der legendären Filmtrilogie „La batalla de Chile“ zu arbeiten, die Salvador Allendes Regierungszeit und deren jähes Ende dokumentiert. 1979 stellte er die Trilogie im Exil fertig. Nach dem Militärputsch im September 1973 wurde Patricio Guzmán verhaftet und gefoltert. Nach seiner Freilassung geht er ins Exil, zunächst nach Kuba, später nach Spanien und Frankreich.
Filme von Patricio Guzmán im Verleih
Nostalgia de la luz (2010)
In seinem dokumentarischen Essayfilm geht der Chilene Patricio Guzmán von einem zweifachen Blick in die Vergangenheit aus: Zum einen sind da die Astronomen, die in der Atacama-Wüste in den Himmel blicken und den Ur-sprung des Universums erkunden, zum anderen die Frauen, die im Wüstensand um die Observatorien herum nach sterblichen Überresten ihrer Liebsten suchen, die Opfer der Militärdiktatur geworden sind. Eine Reise ins Licht. Weiter
Im Kino
St. Gallen: 8. Juni
Salvador Allende (2004)
Der 11. September 1973 ist ein denkwürdiges Datum: An diesem Tag wurde in Chile durch den US-amerikanischen CIA der demokratisch gewählte Präsident Salvador Allende gestürzt, die Demokratie durch eine der brutalsten Militärdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Der Chilene Patricio Guzmán hat diese Zeit als junger Filmemacher erlebt und in mehreren Filmen thematisiert. Jetzt nähert er sich in einem sehr persönlichen und einfühlsamen Porträt der Figur Salvador Allendes, der zu den raren integren Persönlichkeiten auf dem politischen Parkett gehörte. Weiter




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