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Take Off (2013)
Ghana gilt als Musterland in Westafrika - demokratisch, offen, ehrgeizig. Ghanas Regierung ist stolz und verweist gern auf gute Regierungsführung: Auf den besten Rechtsstaat in Westafrika und vor allem auf das stabile Wirtschaftswachstum - trotz der weltweiten Finanzkrise. Weiter
Ecuador (2012)
Im Andenland Ecuador tut sich einiges, ohne dass es draussen in der Welt richtig wahrgenommen würde. Präsident Rafael Correa hat mit seinem Land eine der vorbildlichsten Verfassungen erarbeitet und vom Volk absegnen lassen. Jacques Sarasin schaut hin und lässt uns staunen: Ein Land, das zu sich selber steht. Weiter
Im Kino
St. Gallen: 9. Juni
Jacques Sarasin, Ecuador
The Woman in the Septic Tank (2012)
Drei Studierende wollen ihren ersten Spielfilm drehen und träumen von einem weltweiten Erfolg bis hin zu den Oscars. Was es dazu braucht, wissen sie genau, dennoch spielen sie die Möglichkeiten durch, um sicher zu sein. Marlon Rivera führt uns auf köstliche Weise vor Augen, was es heisst, in einem Land Filme zu drehen, in dem es auch noch ein paar andere Probleme gibt als die Finanzierung einer Filmproduktion. Eine Satire mit Tiefgang. Weiter
Marlon N. Rivera, Philippinen
Le sommeil d'or - Golden Slumbers (2012)
Kambodscha ist zu einem beliebten Reiseziel geworden. In den 1970er Jahren herrschte hier ein Terrorregime, das die Bevölkerung dezimierte und die Kultur zerstörte. Vor der Roten Khmer blühte im Land des Mekong eine grosse Filmkultur. Davy Chou sucht ihre übriggebliebenen Spuren und gestaltet eine Liebeserklärung ans Kino und eine Ode an die Erinnerung. Weiter
Im Kino
Baden: 24. bis 27. Mai
Zürich: 23. Mai bis 16. Juni
No Man's Zone Fukushima (2012)
Fukushima - wer hat den Ort vor dem 11 März 2011 ausserhalb Japans gekannt? Erdbeben und Tsunami haben ihn in die Schlagzeilen befördert, weil die AKWs dort total beschädigt wurden. Inzwischen steht Fukushima als weiteres Mahnmal für den Irrsinn der Atomenergie. Toshi Fujiwara fragt sich, wie man den unsichtbaren Schaden der entmenschlichten Region überhaupt zeigen kann. Weiter
Fujiwara Toshi, Japan
Hi-So - High Society (2011)
Ananda ist soeben von seinem Auslandstudium zurückgekommen. Noch etwas unsicher über seine Karrierepläne, versucht er sein Glück als Schauspieler im Film eines berühmten Regisseurs. Während den Dreharbeiten kommt seine Freundin Zoe für eine Woche zu Besuch. Doch der Landwechsel macht fordert seinen Tribut und sie wird bald schon enttäuscht ab der Situation. Weiter
The Education of Auma Obama (2011)
„Die Geschichte der Auma Obama“ ist ein biographisches Portrait über Auma Obama, die ältere Schwester des US Präsidenten Barack Obama. Gemeinsam mit Auma Obama verbringen wir die letzten Tage bis zur Präsidentschaftswahl 2008 in ihrem Kenianischen Heimatdorf Kogelo. Weiter
En el nombre de la hija (2011)
Die neunjährige Manuela reist im Sommer 1976 zusammen mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder Camillo in den Süden Ecuadors, wo das Kind in der Nähe von Cuenca bei seinen Grosseltern die Ferien verbringen soll. Die sozialistisch engagierten Eltern sind Atheisten und reisen für ein politisches Engagement ab, die Grossmutter ist konservativ und streng gläubige Katholikin. Weiter
Robert Mugabe - What happened? (2011)
Der Film zeichnet den Werdegang des aus armen Verhältnissen stammenden Robert Mugabe nach, der – inspiriert von seinem Ghana-Aufenthalt und unter dem Eindruck des dortigen Präsidenten Nkruhma – zunächst zum „Helden der Unabhängigkeit“ Simbabwes und zu dessen erstem gefeierten Präsidenten nach der Unabhängigkeit aufsteigt. Weiter
Sheherazade (2011)
Scheherazade, das war jene Prinzessin, die ihrem Mann jede Nacht eine Geschichte erzählte und ihm versprach, die Fortsetzung in der nächsten Nacht zu bieten, um so den eigenen Kopf zu retten, denn der Sultan war hintergangen worden und hatte beschlossen, seine Bräute künftig nach der Hochzeitsnacht umzubringen. Weiter
Nostalgia de la luz (2010)
In seinem dokumentarischen Essayfilm geht der Chilene Patricio Guzmán von einem zweifachen Blick in die Vergangenheit aus: Zum einen sind da die Astronomen, die in der Atacama-Wüste in den Himmel blicken und den Ur-sprung des Universums erkunden, zum anderen die Frauen, die im Wüstensand um die Observatorien herum nach sterblichen Überresten ihrer Liebsten suchen, die Opfer der Militärdiktatur geworden sind. Eine Reise ins Licht. Weiter
Im Kino
St. Gallen: 8. Juni
Au loin des villages (2009)
Im April 2006 flohen 13 000 Dajos und fanden Unterschlupf auf der Ebene von Gouroukoun im Osten des Tschad. Alle sind sie Überlebende des Krieges in Darfur. Sie haben ein Lager gebaut und eingerichtet, haben sich eingeschlossen und eine Form des Überlebens erfunden. Der Autor seinerseits hat sich in dieses Gefängnis ohne Mauern begeben. Weiter
Trans-Cutucu - Zurück in den Urwald (2009)
Das Bergmassiv Cutucú, im Süden des Amazonasgebietes in Ecuador, war ein Schutzwall gegen die ökologische Zerstörung, für die indianische Bevölkerung aber auch ein Hindernis. Sie hatten keinen Zugang zur modernen Welt. Der Strassenbau durch das Cutucú-Massiv eröffnet nun die Mobilität, welche den Abbau fossiler Ressourcen ermöglichen, aber den Ureinwohnern auch den gewünschten Anschluss an die zivilisierte Welt gewähren wird. Weiter
Luck By Chance (2009)
In Mumbai, dem Hollywood Indiens, sind ein junger Schauspieler und eine junge Schauspielerin auf der Suche nach einer ersten Traumrolle. Er hat Bühnenerfahrung und möchte als Leinwandheld gross herauskommen, sie ist beinahe zu allem bereit, um in einer grossen Produktion mitzuwirken. Die beiden verlieben sich in ihrer Wirklichkeit ineinander, und er durchlebt eine Liebesgeschichte auf dem Filmset. Weiter
Katanga Business (2009)
Nach «Mobutu, roi du Zaire» arbeitet Thierry Michel weiter in seinem filmischen Studium der Situation in Afrika. In diesem Film erkundet er die Region Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. Immense Vorkommen von Bodenschätzen ziehen da Interessenten aller Schattierungen an und lassen den einen oder anderen an eine rosige Zukunft glauben. Weiter
Sea Point Days (2009)
Entlang des südlichsten Stadtcenters von Afrika, liegt ein Landstrich, der die Stadt vom Ozean trennt. Die Sea Point Promenade und die öffentlichen Swimming Pools bilden sind Plätze, wie es sie sonst nicht gibt in Cape Town. Genau hier, unweit vom geschäftigen Treiben der Innenstadt, spielt sich das Leben sehr dreist in all seinen Formen ab. Weiter
Thèbes à l'ombre de la tombe (2008)
Das westliche Theben breitet sich am linken Flussufer des Nils aus, in Luxor, Oberägypten. Dort stossen das antike Theben mit seinem traditionellen Leben und die moderne Welt aufeinander: Sie kreuzen und überschneiden sich. Im Schatten der pharaonischen Grabstätten, neben dem bekannten «Tal der Könige» und den grossen Grabtempeln, schwingt das alltägliche Leben der Dörfer im mysteriösen Rhythmus ihrer Schönheit. Weiter
Los herederos (2008)
Aus nächster Nähe verfolgt die Kamera zwei Kinderfüsse, die sich einen Weg durchs Dickicht bahnen. Dann sehen wir, dass die Kinder an einem Ast, der über ihren Schultern hängt, Wasserflaschen zu einem Esel tragen, der ausserhalb des Gestrüpps auf sie wartet. Mit solch eindrücklichen Bildern steckt «Los Herederos» (Die Erben) gleich zu Beginn den Rahmen dieses Dokumentaressays ab, in dem es um Kinderarbeit in Mexiko geht. Weiter
Soul Power (2008)
James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Weiter
Comrades In Dreams (2007)
Jedes engagierte Kino könnte eigentlich auch in diesem Film vorkommen, in dem vier verschiedene Kinos in vier sehr verschiedenen Ländern eine zentrale Rolle spielen mit den Frauen und Männern, die dahinter stehen. Kinomachen ist eine Passion, die weltumspannend ist und doch auch verschieden. Weiter
Die Tunisreise - Le voyage à Tunis (2007)
Der Maler Paul Klee hat 1914 eine Reise nach Tunesien unternommen, die ihn nachhaltig beeinflusste. Nun folgt der tunesische Filmemacher und Maler Nacer Khemir (Bab’Aziz) im Film von Bruno Moll den Spuren Klees und lädt uns ein auf eine Entdeckungsreise in den Maghreb, hinein in die arabische Kultur. Weiter
Congo River - Beyond Darkness (2006)
Eine absolut faszinierende, packende Reise von der Mündung bis zur Quelle des Kongos, des grössten Flussgebietes der Welt. Wir lernen die Mythologie des Flusses kennen, erleben den Alltag mit all seinen Facetten und begegnen den legendären Gestalten, die im Herzen Afrikas Geschichte geschrieben haben: Forschern wie David Livingstone und Sir Henry Morton Stanley, Königen der Kolonialzeit sowie den afrikanischen Führern wie Lumumba, Mobutu und Kabila. Weiter
Im Kino
Thusis: 6. November
Dignidad de los nadies, La (2005)
Von der Würde der Menschen Nachdem sich der argentinische Altmeister Fernando Solanas in MEMORIA DEL SAQUEO mit den neoliberalen Strukturen auseinandergesetzt hat, die in seiner Heimat die Wirtschaft ausverkauft und zerstört haben, widmet er sich in seinem neusten Dokument den betroffenen Menschen und zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen geschlossene Firmen, Bauern verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. Weiter
Siberian Mammoth - O Mamute Siberiano (2005)
Der junge Regisseur Vicente Ferraz machte sich 2001 auf den Weg, die Geschichte eines Films zu rekonstruieren. «Soy Cuba» war 1963 als erste Ko-Produktion Kubas mit der Sowjetunion entstanden. Ein Mythos der Filmgeschichte, Monument und Mammut zugleich, denn dieser Film war lange Zeit vergessen, bis Martin Scorsese ihn wieder in die Öffentlichkeit brachte. Weiter
Les Artistes du théâtre brûlé (2005)
Rithy Panh ist so etwas wie das gute künstlerische Gewissen Kambodschas, eines Landes, das unter langen Kriegs- und Terrorjahren unfassbar gelitten hat. Die Kultur wurde zerstört, während KünstlerInnen leben. In einem wunderbaren Film über ein abgebranntes Theater und Menschen, die den Glauben an die Kunst nicht aufgeben, die sich für die Würde einsetzen, zeigt er uns Wesentliches. Weiter
Salvador Allende (2004)
Der 11. September 1973 ist ein denkwürdiges Datum: An diesem Tag wurde in Chile durch den US-amerikanischen CIA der demokratisch gewählte Präsident Salvador Allende gestürzt, die Demokratie durch eine der brutalsten Militärdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Der Chilene Patricio Guzmán hat diese Zeit als junger Filmemacher erlebt und in mehreren Filmen thematisiert. Weiter
The Man Who Copied - O homem que copiava (2003)
Eine neckische Liebesgeschichte, eine coole Diebesgeschichte und ein cleveres Stück Kino vereint der Brasilianer Jorge Furtado in seinem erfrischenden Spielfilm. André ist 20 Jahre jung und hat die Schule nie abgeschlossen. Er arbeitet als Fotokopierer in der Papeterie in einem Arbeiterquartier der Grossstadt Porto Alegre im Süden Brasiliens. Weiter
Suite Habana (2003)
Mit dem Spielfilm "La vida es silbar" hatte der Kubaner Fernando Pérez vor vier Jahren die Herzen des Schweizer Kinopublikums erobert und uns das Pfeifen aufs Leben beigebracht. Jetzt kehrt er zurück mit SUITE HABANA, einem faszinierenden Filmgedicht von der Karibikinsel, einer Ode an die kubanische Hauptstadt und an Menschen, die er dort kennengelernt hat. Weiter
Im Kino
Bern: 23. August
Biel: 15. November
Elsewhere (2002)
Von der Sandwüste in Namibia zu den Schneewüsten Grönlands: Zwölf Monate lang reisten Nikolaus Geyrhalter und sein Team um den Globus, filmten an zwölf entlegenen Orten fernab der urbanen Welt. Ein Mann findet ein gefrorenes Ren, eine Frau verbringt Stunden damit, für ihre Schweine zu kochen. Weiter
Im Kino
Thun: 17. September
Amandla! (2002)
Der Film «Amandla! A Revolution in Four Part Harmony» blendet zurück auf 40 Jahre Kampf gegen die Rassentrennung in Südafrika. Er tut dies, indem er die Geschichte des Widerstands über die Musik erzählt. Unter dem Apartheid-Regime war es Schwarzen verboten laut zu singen, Lieder aufzunehmen oder Musikaufnahmen zu besitzen. Weiter
Russkij kovcheg - Russian Ark (2002)
Der Atem der Zeit im Kino: Auf wundersame Weise findet sich ein Filmemacher in der Ermitage im St. Petersburg des frühen 18. Jahrhunderts wieder. Er trifft auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert, mit dem er sich auf eine aufregende Reise durch den Palast und die turbulente Geschichte Russlands begibt. Weiter
Ticket to Jerusalem (2002)
Rashid Masharawi erzählt eine eindrückliche Geschichte aus dem täglichen Leben im von Israel besetzten Palästina. Jaber arbeitet als Filmvorführer. Er will Kindern lustige Filme zeigen, die sie wenigstens einen Moment lang glücklich machen sollen. Mit seinem Projektor reist er in einem klapprigen Auto durchs Land und durch die unzähligen Sperren der Besatzungsmacht. Weiter
Elsewhere - Vier Jahreszeiten (2002)
Kurzfassung des Films ELSEWHERE - je Jahreszeit ein Land Weiter
What Time is it There? - Ni na bian ji dian (2001)
Die hübsche Chinesin Shiang-Chyi ist in Taipeh auf der Suche nach einer Armbanduhr mit zwei verschiedenen Zifferblättern. Sie ist auf dem Sprung nach Europa und möchte eine Uhr, die ihr auch die Zeit von zu Hause angibt . Chyi trifft den jungen Strassenverkäufer Hsiao Kang, der ein Modell hat, das ihr gefallen würde. Weiter
Domésticas, o filme (2000)
In Brasilien gibt es so etwas wie ein unsichtbares zweites Land, jenes der Domésticas, der Hausangestellten. Sie heissen Cida, Roxanne, Quitéria oder Raimunda und sind tagaus tagein damit beschäftigt, anderen den Haushalt zu besorgen und das Haus sauber zu halten. Alle träumen sie von einer glücklichen Heirat, einem besseren Mann oder einer Karriere als Mannequin. Weiter
O Sanduíche (2000)
«Sandwich» ist ein 13-minütiger Kurzfilm von Joge Furtado (The Man Who Copied). Im Mittelpunkt steht einerseits die Beziehung zwischen einzelnen Menschen, dann die Beziehung zu einem Sandwich und schliesslich die Beziehung zum Publikum. Ein ebenso erfrischender wie anregender kleiner Film zum Thema Wahrnehmung, innen und aussen, Schein und Sein. Was ist wann wahr, was ist wann gespielt. Ein Vergnügen. Weiter
Borges - Los libros y la noche (2000)
Um den hundertsten Geburtstag von Jorge Luis Borges zu feiern, hat Tristán Bauer einen ausgesprochen anregenden Filmessay gestaltet: Gekonnt, respektvoll und poetisch vermischt er Archivdokumente, Gespräche und Fotos zum Leben des Schriftstellers, die Borges' politische Haltung, seine Probleme mit dem Perón Regime und seine internationalen Erfolge widerspiegeln. Weiter
Hasen no malice - The Frame (1999)
Schnelle Finger an einem elektronischen Schnittplatz bereiten für die angriffslustige News-Sendung Neun vor zehn der privaten Fernsehstation die Bilder zu, damit die Sache zugespitzt wird, wie das die neue Medienwelt schätzt. Yoko Endo ist eine hochtalentierte Cutterin, die ihr Metier im Schlaf beherrscht und es immer mal wieder geschafft hat, in allerletzter Sekunde einen Beitrag bereit zu stellen und erst noch so, dass er ein grosses Entlarvungspotential hatte. Weiter
Adwa (1999)
Adwa 1896: siegessicher marschiert die italienische Armee in Äthiopien ein, mit dem Ziel, das Land als Kolonie zu beherrschen. Jedoch rechnen sie nicht mit der enormen Widerstandskraft der äthiopischen Partisanen. Kaiser Menelik und Kaiserin Taitu rekrutieren sämtliche lokale Gruppen des Landes und stellen eine beeindruckende Armee von 150'000 Soldaten zusammen. Weiter
After Life - Wandafuru Raifu (1998)
Gleich nach dem Himmelstor, an dem wöchentlich einmal die frisch Verstorbenen eintreffen, erwartet die Neuankömmlinge eine Überraschung. Jede Seele wird im Verlauf eines Gesprächs gebeten, aus ihrem irdischen Dasein eine Erinnerung auszuwählen, und zwar jene, die ihr besonders lieb und wertvoll erscheint und die sie als ewige Identität behalten und mit ins Jenseits nehmen möchte. Weiter
West Beyrouth (1998)
Drei Jugendliche wachsen im religiös geteilten Beirut auf. Sie sind befreundet und scheren sich einen Deut darum, wer woher kommt. Sie wollen leben und ihren Frieden haben. Ziad Doueiri hat einen der sensibelsten Filme zum Nahen Osten gestaltet, ein ebenso unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes Werk. Weiter
Nahja no mura - Nadjas village (1997)
In den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl. Damals gehörte das Gebiet der heutigen Ukraine noch zur Sowjetunion. Der Landstrich Gomel bei Tschernobyl gehört heute zu Weissrussland. Vor dem Unglück verfügte er über fruchtbaren Boden, auf dem Kartoffeln, Gerste und andere landwirtschaftliche Produkte angebaut wurden. Weiter
To vlemma tou Odyssea (1995)
Ein Monument von Film hat der Grieche Theo Angelopoulos über Liebe, Leidenschaften und verlorene Unschuld in diesem Jahrhundert geschaffen. Mit Harvey Keitel, der wie Odysseus durch den Balkan irrt. In einer nordgriechischen Kleinstadt weilt ein in die USA ausgewanderter Filmemacher zu Besuch. Weiter
No te mueras sin decirme adónde vas (1995)
Der Filmtitel ist ebenso umständlich wie wunderbar melodiös. "No te mueras sin decirme adónde vas". Das heisst übersetzt: Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst. Die Dialogzeile stammt aus dem Schlussteil von Eliseo Subielas Werk, und sie bringt ein menschliches Verlangen zum Ausdruck: Die Geliebte will wissen, wohin sich der Geliebte nach dem Sterben begibt. Weiter
Les hommes du port (1994)
Gesten einer anderen Welt Im Alter von 22 Jahren reiste Alain Tanner nach Genua und arbeitete für eine Reederei. In einem traumhaft sanften Essay kehrt er nun zurück und denkt über beobachtete Veränderungen im Arbeitsleben und beim Filmen nach. Es ist, als würden sie ein Orchester dirigieren, die Hände der Docker von Genua. Weiter
La danse du singe et du poisson (1994)
Sieben Mädchen, die zwischen vier und siebzehn Jahren alt sind, spielen im kambodschanischen Film "Das Reisfeld" sieben Schwestern, die, von einem Tag auf den andern auf sich alleine gestellt, vielen Hindernissen trotzen und die grosse Reisernte einbringen müssen. Der Schweizer Weiter
El sol del membrillo (1992)
Einfühlsames Porträt des spanischen Malers Antonio López, der immer wieder zu seinem Motiv, dem Quittenbaum im eigenen Garten, zurückkehrt. Eine Auseinandersetzung mit Natur und Kultur. Weiter
Flower Island - Ilha das flores (1989)
Im Kurzfilm "Ilha das flores" (Blumeninsel) lässt uns der Brasilianer Jorge Furtado lachen, bevor uns das Lachen im Hals stecken bleibt. Drei Sätze bilden den Einstieg in den Kurzfilm "Ilha das flores" (Blumeninsel). Da heisst es zunächst im Vorspann: "Das ist kein Spielfilm". Dann, nicht minder sachlich: "Es gibt einen Ort namens Blumeninsel. Weiter
Taxidi sta Kythira - Voyage to Cythera (1984)
Was ist Heimat? Spiros, ein ehemaliger Partisan, kehrt nach 32 Jahren Exil in der Sowjetunion in seine griechische Heimat zurück. Hier wird er in jenem Dorf, das er einst verteidigt hat, Zeuge eines in Gang befindlichen Ausverkaufs von Boden wie von Idealen. Weiter
Athina, epistrofi stin Akropoli - Athen (1983)
Angelopoulos was born and grew up in Athens. The Athens that starts from the Acropolis and extends to the small Byzantine churches of the old quarter, the remains of the neo-classical homes, the quiet squares, the apartment buildings, the narrow streets, the vehicles, the pedestrians. It is not a city but the stage on which a drama is being played out, as, of course, is the rest of Greece in the films of Angelopoulos. Weiter
El espiritu de la colmena (1973)
Die junge Ana (Ana Torent) lebt mit ihrer Familie nach dem Bürgerkrieg im Jahre 1940 in einem kleinen, ländlichen Dorf in Spanien, wo es sehr ruhig zu und her geht. Eines Tages wird im Gemeindesaal James Whales "Frankenstein" mit Boris Karloff gezeigt, und Anas Fantasie beginnt sich zu entfalten. Weiter
Hora de los hornos, La (1968)
Alle Macht der Leinwand Die 60er Jahre brachten nicht nur ästhetisch neue Wellen in die Filmgeschichte: Sie brachten auch politische Bewegungen auf die Leinwand. Zum Beispiel in Lateinamerika, wo in Brasilien, Chile, Kuba, Bolivien oder Argentinien Filmemacher sich laut- und bildstark äusserten. Weiter
Une ville à Chandigarh - Le Corbusier (1965)
Nachdem ein Teil der Provinz Pandschab 1947 dem neugeschaffenen Staat Pakistan zugeschlagen worden war, begann Albert Mayer mit der Planung einer neuen Hauptstadt für den bei Indien verbliebenen Teil. Ab 1950 war Le Corbusier für die Gesamtplanung und insbesondere für die repräsentativen Großbauten des Regierungsviertels verantwortlich. Weiter
Soy Cuba (1964)
Klassiker des Revolutionskinos In vier Episoden sang der legendäre russische Regisseur Mikhail Kalatozov, der mit «Wenn die Kraniche ziehen» Filmgeschichte schrieb, 1964 eine Hymne auf die kubanische Revolution. Während in den ersten beiden Episoden die soziale Ungerechtigkeit und die Schlechtigkeit der dafür verantwortlichen Yankees angeprangert werden, feiern die andern beiden Teile den Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre. Weiter
I was born, but - Umarete wa mita keredo (1932)
Eine Stummfilmperle aus dem Japan der frühen Dreissiger Jahre und einer der schönsten Filme über die Kindheit in der Grossstadt. Der Angestellte Yoshii zieht mit seiner Frau und den beiden Söhnen Ryoichi und Keiji in einen Vorort von Tokyo. In der Nähe wohnt auch der Direktor seiner Firma, und Yoshii verspricht sich durch die grössere Nähe berufliche Vorteile. Weiter
Im Kino
Winterthur: 17. August































































































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