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Wilaya (2012)
Fatimetu, Kind einer Sahraui-Familie, wird in einem Sahara-Flüchtlingscamp in Algerien geboren und später als kleines Mädchen zu Gasteltern nach Spanien geschickt. Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt sie zu deren Beerdigung in das Camp zurück. Inzwischen sind 16 Jahre sind vergangen, hat sie sich ans Leben in Spanien gewöhnt, ja sie kennt fast nichts Anderes. Weiter
Pedro Pérez Rosado, Westsahara
The Education of Auma Obama (2011)
„Die Geschichte der Auma Obama“ ist ein biographisches Portrait über Auma Obama, die ältere Schwester des US Präsidenten Barack Obama. Gemeinsam mit Auma Obama verbringen wir die letzten Tage bis zur Präsidentschaftswahl 2008 in ihrem Kenianischen Heimatdorf Kogelo. Weiter
Robert Mugabe - What happened? (2011)
Der Film zeichnet den Werdegang des aus armen Verhältnissen stammenden Robert Mugabe nach, der – inspiriert von seinem Ghana-Aufenthalt und unter dem Eindruck des dortigen Präsidenten Nkruhma – zunächst zum „Helden der Unabhängigkeit“ Simbabwes und zu dessen erstem gefeierten Präsidenten nach der Unabhängigkeit aufsteigt. Weiter
Katanga Business (2009)
Nach «Mobutu, roi du Zaire» arbeitet Thierry Michel weiter in seinem filmischen Studium der Situation in Afrika. In diesem Film erkundet er die Region Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. Immense Vorkommen von Bodenschätzen ziehen da Interessenten aller Schattierungen an und lassen den einen oder anderen an eine rosige Zukunft glauben. Weiter
Un Barrage contre le Pacifique (2008)
Indochina, 1931. Im Golf von Siam, am Rand des Pazifischen Ozeans, lebt eine Mutter mit ihren beiden Kindern, dem 20-jährigen Joseph und der 16-jährigen Suzanne. Sie sieht sie aufwachsen und weiss, dass sie sie irgendwann in absehbarer Zeit verlassen werden. Müde von der kolonialen Administration investiert die Mutter alle ihre Ersparnisse in ein Grundstück, das regelmässig überflutet wird und also nicht bebaubar ist. Weiter
Birdwatchers (2008)
Eine Gruppe von Reisenden lässt sich im brasilianischen Regenwald zum Vögelbeobachten auf dem Flussboot durch die Natur führen und kommt an einer Gruppe von Indianerinnen und Indianern vorbei. Die mit Pfeil und Bogen bewaffneten Urwaldbewohnenden machen den Gästen Eindruck; das Bild fürs Fotoalbum haben sie auf sicher. Weiter
Marco Bechis, Brasilien
On the Rumba River - Wendo (2007)
Im Jahr 1925 geboren und als «lebendes Denkmal» der kongolesischen Musik bekannt, verdankt Papa Wendo seinen Ruhm dem Lied «Marie-Louise», dem man im Volk magische Kräfte zuschrieb. Da es angeblich Tote wieder zum Leben zu erwecken oder die Flussgeister zum Tanzen zu bringen vermochte, wurde sein Interpret von den belgischen Missionaren exkommuniziert. Weiter
Congo River - Beyond Darkness (2006)
Eine absolut faszinierende, packende Reise von der Mündung bis zur Quelle des Kongos, des grössten Flussgebietes der Welt. Wir lernen die Mythologie des Flusses kennen, erleben den Alltag mit all seinen Facetten und begegnen den legendären Gestalten, die im Herzen Afrikas Geschichte geschrieben haben: Forschern wie David Livingstone und Sir Henry Morton Stanley, Königen der Kolonialzeit sowie den afrikanischen Führern wie Lumumba, Mobutu und Kabila. Weiter
Im Kino
Thusis: 6. November
Bamako (2006)
Afrika zeigt's dem Wilden Westen Die bildhübsche Melé arbeitet als Sängerin in einer Bar, ihr Mann Chaka ist arbeitslos. Im Hof ihres Hauses in Malis Hauptstadt Bamako, wo sie zusammen mit anderen Familien leben, installiert sich ein Gericht. Vertreter der afrikanischen Weiter
Madeinusa (2006)
In den peruanischen Anden Madeinusa ist der Name eines 14-jährigen India-Mädchens, das in einem Dorf in den peruanischen Anden lebt. Am Osterfest darf es als «Heilige Jungfrau» den Umzug durchs Dorf anführen. Aus Lima kommend strandet Salvador im Dorf und beobachtet das Treiben. Weiter
Dignidad de los nadies, La (2005)
Von der Würde der Menschen Nachdem sich der argentinische Altmeister Fernando Solanas in MEMORIA DEL SAQUEO mit den neoliberalen Strukturen auseinandergesetzt hat, die in seiner Heimat die Wirtschaft ausverkauft und zerstört haben, widmet er sich in seinem neusten Dokument den betroffenen Menschen und zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen geschlossene Firmen, Bauern verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. Weiter
Memoria del saqueo (2004)
Es ist bald dreissig Jahre her, seit der Argentinier Fernando Solanas zusammen mit dem Spanier Octavio Getano unter dem Titel "Kino der Dekolonisation" eine Art Manifest zur Unabhängigkeit der verschiedenen Kinematographien verfasst hat. Darin heisst es unter anderem: "Eine Kinematographie wie eine Kultur wird nicht durch ihre Geographie national, sondern nur dadurch, dass sie den besonderen Notwendigkeiten der Befreiung und Entwicklung eines jeden Volkes entspricht. Weiter
L'autre monde (2001)
Merzak Allouache führt uns in seinem neusten Film durch ein Algerien der Gegenwart: Eine junge Französin, deren Eltern aus Nordafrika emigriert waren, reist durchs fremdartige Land auf der Suche nach ihrem Verlobten, der hier seinen Armeedienst leisten wollte. Sie folgt seinen Spuren auch in Regionen, in die zu Reisen nicht ratsam ist, sie durchquert das Land und strandet schliesslich in einem sehr speziellen Hotel mitten in der Wüste. Weiter
Lagaan (2001)
Kino zum Dahinschmelzen Es war einmal im kleinen Dorf Champaner inmitten Indiens gegen Ende des 19. Jahrhunderts, zu der Zeit also, da die britischen Kolonialherren noch das Sagen hatten. So märchenhaft müsste wohl die Erzählung einer der verrücktesten Geschichten beginnen, die je auf der Leinwand zu sehen waren. Weiter
Im Kino
Basel: 7. Juli
Lumumba (2000)
An der Berliner Konferenz von 1885 teilte Europa den afrikanischen Kontinent unter sich auf. Der Kongo wurde zum persönlichen Eigentum des Königs Leopold II. von Belgien. Am 30. Juni 1960 wurde ein junger Nationalist mit Namen Patrice Lumumba der erste Regierungschef in einem neuen, so genannt unabhängig gewordenen Staat. Weiter
Im Kino
Zürich Schwamendingen: 17. Juni
Vacances au pays (1999)
"Vacances au pays" ist eine tagebuchartig gestaltete Reise, auf der sich der Filmemacher Jean-Marie Teno nach Jahren der Abwesenheit zurück in seine Heimat Kamerun begibt, auf die Suche nach dem Fantasma der Modernität, von dem sein Volk besessen ist. Mit spitzer Zunge, Ironie und einer gewissen Traurigkeit auch hinterfragt Teno den Entwicklungsbegriff, der in Afrika mit einer "tropischen Modernität" in Verbindung gebracht wird. Weiter
Nostalgie de la campagne - Thuong nho dong que (1995)
Der siebzehnjährige Nhâm lebt mit seiner Mutter, seiner kleinen Schwester und der Schwägerin Ngu zusammen in einem abgelegenen Dorf in Vietnam. Sein Vater ist im Krieg gefallen, sein Bruder ist fortgezogen, um irgendwo Arbeit zu finden. Die drei arbeiten Tag für Tag in den Reisfeldern. Zwischen Nhâm und Ngu keimt eine stille, tiefe Beziehung. Weiter
Sankofa (1993)
Mona ist ein blutjunges Model, das seine schwarze Hautfarbe zu vermarkten weiß. An der ghanesischen Küste posiert die schwarze Schönheit mit der blonden Perücke am Strand genau vor jener Festung, wo bis ins 19.Jahrhundert hinein Tausende von afrikanischen Sklaven gefoltert, vergewaltigt und verschleppt wurden. Weiter
Hyènes (1992)
Elefanten ziehen durch die Wüste. Die Einwohnerinnen und Einwohner des kleinen afrikanischen Dorfes Colobane leben in Armut. Eines Tages kehrt Linguère Ramatou, eine Frau mit einer goldenen Fussprothese, an den Ort ihrer Herkunft zurück, «reich wie die Weltbank». Der Händler Weiter
El viaje (1992)
Fernando Solanas schickt den 17-jährigen Martin Nunca, der mit seiner Mutter und dem Stiefvater in Ushuaia, dem südlichsten Zipfel Argentiniens lebt, auf eine lange Reise der Entdeckungen durch den lateinamerikanischen Kontinent. Mit dem Fahrrad bricht er auf, um seinen Vater zu suchen. Unterwegs sammelt er Erfahrungen, lernt die Facetten verschiedener Orte und Länder kennen. Weiter
The Puppetmaster - Hsimeng rensheng (1990)
Der Taiwanese Hou Hsiao-hsien zählt zu den zentralen Figuren des asiatischen Kinos, ja des Kinos überhaupt. Im Spielfilm "Der Puppenmeister" beweist er seine Stilsicherheit. Ein ganzes Jahrhundert spiegelt Hou Hsiao-hsien in seinem jüngsten Werk am Leben eines berühmten Taiwanesischen Puppenspielers. Weiter
Jukti, Takko aar gappo (1990)
"Jukti, takko aar gappo" ist der letzte Spielfilm, den der Bengale Ritwik Ghatak drehen konnte. Er beschäftigt sich mit der Person, die der Autor am besten kennt: Mit sich selber. Ghatak verkörpert denn auch einen trinkenden Intellektuellen, der von seiner Familie verlassen wurde und nun an der Seite eines jungen Bengalen und einer Schutz suchenden Bengalin die Gegend durchwandert. Weiter
Flower Island - Ilha das flores (1989)
Im Kurzfilm "Ilha das flores" (Blumeninsel) lässt uns der Brasilianer Jorge Furtado lachen, bevor uns das Lachen im Hals stecken bleibt. Drei Sätze bilden den Einstieg in den Kurzfilm "Ilha das flores" (Blumeninsel). Da heisst es zunächst im Vorspann: "Das ist kein Spielfilm". Dann, nicht minder sachlich: "Es gibt einen Ort namens Blumeninsel. Weiter
Barroco (1989)
Ein reines Sinnenspiel hat der Mexikaner Paul Leduc gestaltet - das bleibt der wohl wichtigste Film zum 500. Entdeckungsjahr Amerikas. "Ich erhebe nicht den Anspruch, Filme für alle zu machen", sagt Paul Leduc. Damit hebt er sich schon mal positiv von der Masse ab. Als "Barroco" in Cannes präsentiert wurde, war der Film eine echte Wohltat, weil er gerade dort durch sein eigenes Profil aus einem Angebot herausstach, in dem so vieles sich gleicht. Weiter
Finye (1982)
In einer afrikanischen Stadt begegnen sich Batrou, die Tochter des Militärgouverneurs Sangaré, und Bah, der Enkel des alten Dorfchefs Kansaye. Die beiden Studenten wollen von der bestehenden Ordnung, die von der Welt ihrer Väter geprägt ist, nichts wissen. Sowohl Sangaré als auch Kansaye sehen die Verbindung der beiden nicht gerne. Weiter
A idade da terra (1980)
Symphonie in Bild und TonDieser 1980 am wieder geborenen Filmfestival von Venedig erstmals präsentierte und heftigst debattierte Film wurde zum Vermächtnis des jung verstorbenen Glauber Rocha, der notierte: «Das Alter der Erde ist die Zerlegung der Erzählsequenz, ohne dass dabei der infrastrukturelle Diskurs verloren geht, der die repräsentativsten Zeichen der dritten Welt materialisieren soll. Weiter
Touki Bouki (1973)
Es sind immer wieder die Kinder und Jugendlichen, die im afrikanischen Kino die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vertreten. Das ist in diesem Klassiker des Kinos, den wir in neuer Kopie als Reedition herausbringen, nicht anders. Mory und Anta träumen davon, nach Paris ins «verheissene Land» zu gehen, das Josephine Baker besungen hat. Weiter
Im Kino
Zürich: 15. bis 21. August
Hora de los hornos, La (1968)
Alle Macht der Leinwand Die 60er Jahre brachten nicht nur ästhetisch neue Wellen in die Filmgeschichte: Sie brachten auch politische Bewegungen auf die Leinwand. Zum Beispiel in Lateinamerika, wo in Brasilien, Chile, Kuba, Bolivien oder Argentinien Filmemacher sich laut- und bildstark äusserten. Weiter
Komal gandhar (1961)
Thematisch greift dieses Werk eine der konstanten Ängste von Ritwik Ghatak auf: Jene der Zerstörung der Träume, die uns gestärkt hat, für die wir gekämpft haben. Allen voran der Traum vom Aufbau einer Einheit, in der sich die objektiven Bedingungen zusammentun, um der sozialen Struktur eine Form zu geben. Weiter



















































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