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Maboroshi no hikari

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Hirokazu KORE-EDA
Air Doll (2009)
Still Walking (2008)
Hana Yori mo Naho (2006)
Nobody Knows (2004)
Distance (2001)
After Life (1998)
Maboroshi no hikari (1995)

Japan
Air Doll (2009)
Tokyo Sonata (2008)
Still Walking (2008)
Love and Honor (2007)
Hana Yori mo Naho (2006)
Umoregi (2005)
Nobody Knows (2004)
Twilight Samurai, The (2003)
Tokyo Godfathers (2003)
Power and Terror (2002)
Departure (2001)
Distance (2001)
Hasen no malice (1999)
After Life (1998)
Maboroshi no hikari (1995)
Okaeri (1995)
Nemuru otoko (1990)
Narayama Bushiko (1982)
Akahige (1965)
The Woman in the Dunes (1964)
High and Low (1963)
Yojimbo (1961)
Naked Youth (1960)
Street of Love And... (1959)
Narayama Bushiko (1958)
Akasen Chitai (1956)
Yokihi (1955)
The Seven Samurai (1954)
Gion Bayashi (1954)
Uwasa no Onna (1954)
Sansho Dayu (1954)
Chikamatsu monogatari (1954)
Ugetsu monogatari (1953)
Tokyo monogatari (1953)
Oyu Sama - Miss Oyu (1951)
Hakuchi - Idiot (1951)
Rashomon (1951)
Shubun - Scandal (1950)
Banshun - Late Spring (1949)
I was born, but (1932)

Maboroshi no hikari

Maboroshi no hikari flyer
Yumiko, eine 25-jährige Frau aus Osaka, heiratet mit Ikuo jenen Mann, den sie als Reinkarnation ihrer Grossmutter wahrnimmt. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als diese sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufmachte, und Yumiko sie nicht aufhalten konnte. Zusammen mit Ikuo hat sie einen Sohn, der gerade drei Monate alt ist, als gemeldet wird, dass der Vater sich unter einen Vorortszug gestürzt hätte. Zurück bleibt ein Schuh und das Glöcklein, das die Frau ihrem Geliebten als Schlüsselanhänger geschenkt hatte. Über die Vermittlung einer Nachbarin findet Yumiko fünf Jahre später einen anderen Mann, der seinerseits die Frau verloren hat und mit seiner kleinen Tochter in jenem Fischerdorf am Meer lebt. Kore-eda setzt diesen spärlichen Handlungsfaden in meditativ wirkende Bilder um, in denen die Menschen sich immer wieder in Durchgängen befinden, aus dem Dunkeln auf ein Licht zustreben, wo eine Farbe dominiert: Das Blau. Einem Subplot gleich setzt er den Ton ein, schafft sowohl mit der Musik seines taiwanesischen Komponisten als auch mit ganz alltäglichen Geräuschen Raum. Wie das Licht im Bild scheint der Glocken-Klang im Ton eine Konstante zu schaffen und die Betrachtenden zu führen. Man kann Hirokazu Kore-edas filmische Sprache vergleichen mit älteren asiatischen Regisseuren, etwa in ihrer Beschaulichkeit mit dem Taiwanesen Hou Hsiao-hsien («Der Puppenmeister»). Gleichzeitig ist bei ihm aber auch eine japanische Tradition spürbar, die von Yasujiro Ozu vorgezeichnet ist, zumindest was den Umgang mit den Figuren einer Familie im Cadre des Bildes betrifft.

Walter Ruggle



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