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No te mueras...

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Eliseo Subiela
Las aventuras de Dios (2001)
Pequeños milagros (1997)
Despabílate amor (1996)
No te mueras... (1995)
El lado oscuro... (1992)

Argentinien
Lluvia (2008)
El nido vacío (2008)
Las vidas posibles (2007)
El otro (2007)
El custodio (2006)
La demolición (2005)
Dignidad de los na... (2005)
Bombón - el perro (2004)
Memoria del saqueo (2004)
El abrazo partido (2004)
Extraño (2003)
Lugares comunes (2003)
Los guantes mágicos (2003)
Día de suerte, Un (2002)
Todas las azafatas... (2002)
Historias minimas (2002)
Las aventuras de Dios (2001)
Sólo por hoy (2001)
Taxi - un encuentro (2001)
Borges (2000)
Garaje Olimpo (1999)
Martín (Hache) (1998)
La nube (1998)
Pequeños milagros (1997)
Despabílate amor (1996)
No te mueras... (1995)
El viaje (1992)
El lado oscuro... (1992)
Un lugar en el mundo (1992)
Después de la tor... (1990)
Sur (1988)
Tangos (1985)
Hora de los... (1968)

No te mueras sin decirme adónde vas

No te mueras sin decirme adónde vas flyer
Der Filmtitel ist ebenso umständlich wie wunderbar melodiös. "No te mueras sin decirme adónde vas". Das heisst übersetzt: Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst. Die Dialogzeile stammt aus dem Schlussteil von Eliseo Subielas Werk, und sie bringt ein menschliches Verlangen zum Ausdruck: Die Geliebte will wissen, wohin sich der Geliebte nach dem Sterben begibt. Das nächste Mal, sagt Rachel (Mariana Arias), sagst du´s mir. Sie war eben noch aus dem Jenseits kommend in der Gedankenwelt von Leopoldo (Dario Grandinetti) aufgetaucht. Dieser beschäftigt sich in Beruf und Freizeit mit menschlichen Träumen: Als Kinooperateur führt er Filme vor. Daneben bastelt er an einem Gerät, das es ermöglichen soll, Träume auf Video aufzuzeichnen und so fassbar zu machen. "Recolector de sueños" (Traumkollektor) nennt er das hutähnliche Ding, das man sich überstülpen kann, um auf einem Bildschirm Träume sichtbar zu machen und sie auf Video aufzuzeichnen. Oder ist der Tagträumer Leopoldo seinerseits eine Traumfigur? Hat er sich aus einer früheren Existenz in die Zukunft geträumt?

Beim Argentinier Eliseo Subiela scheinen die Grenzen in den Wahrnehmungen fliessend. Über den Geist von Rachel schafft sein Film die Verknüpfung zwischen dem letzten Jahrhundert und heute, zwischen der Vergangenheit, in der das Kino erdacht wurde, und der Gegenwart, in der Kinos geschlossen werden. Rachel hat in ihrem letzten Leben einen jungen Mann namens William geliebt, und dieser war 1885 ganz versessen darauf, für seinen Chef Edison eine Maschine zu entwickeln, die die Leute rund um den Globus zur selben Zeit denselben Traum träumen liesse.

"No te mueras sin decirme adónde vas" ist denn auch übers Kino eine Liebeserklärung ans Leben. Rachel existiert für Leopoldo - und fürs Publikum, das sich zur Traumwelt aufgemacht hat. Sorgfältig sind die Tricks eingesetzt, die die Immaterialität der Frau zeigen, die ermöglichen, dass sie eine Strasse überqueren kann, ohne angefahren zu werden, dass Leo im Kino durch ihren Körper hindurch greifen kann. Rachel betont, dass sie ein Geist sei ("espiritu") und nicht ein Phantom (wie der Roboter). Als Geist wiederum kann sie über Dinge reden, die den Menschen schwerfallen, denn, sie spricht es einmal aus: "Wir haben kein Sprachenproblem." Im Geist sind alle gleich. Sie sagt auch, und sie versteht dies als Hinweis auf ein Defizit: "Die Menschen erinnern sich nicht mit der Seele, sie erinnern sich mit dem Kopf."

Walter Ruggle



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No te mueras sin decirme adonde vas - Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst DVD DVD
No te mueras sin decirme adonde vas - Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst
Traumhafte Liebeserklärung ans Leben und ans Kino

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