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Street of Love A...

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Nagisa Oshima
Naked Youth (1960)
Street of Love And... (1959)

Japan
Air Doll (2009)
Tokyo Sonata (2008)
Still Walking (2008)
Love and Honor (2007)
Hana Yori mo Naho (2006)
Umoregi (2005)
Nobody Knows (2004)
Twilight Samurai, The (2003)
Tokyo Godfathers (2003)
Power and Terror (2002)
Departure (2001)
Distance (2001)
Hasen no malice (1999)
After Life (1998)
Maboroshi no hikari (1995)
Okaeri (1995)
Nemuru otoko (1990)
Narayama Bushiko (1982)
Akahige (1965)
The Woman in the Dunes (1964)
High and Low (1963)
Yojimbo (1961)
Naked Youth (1960)
Street of Love And... (1959)
Narayama Bushiko (1958)
Akasen Chitai (1956)
Yokihi (1955)
The Seven Samurai (1954)
Gion Bayashi (1954)
Uwasa no Onna (1954)
Sansho Dayu (1954)
Chikamatsu monogatari (1954)
Ugetsu monogatari (1953)
Tokyo monogatari (1953)
Oyu Sama - Miss Oyu (1951)
Hakuchi - Idiot (1951)
Rashomon (1951)
Shubun - Scandal (1950)
Banshun - Late Spring (1949)
I was born, but (1932)

Street of Love And Hope - Ai to kibo no machi

Nagisa Oshima (Im Reich der Sinne) ist die bei uns wohl bekannteste Figur des japanischen Kinos der 60er Jahre. Er debütierte 1959, also exakt im gleichen Jahr wie seine französischen Kollegen der Nouvelle Vague, mit seinem Spielfilm Ai to Kibo no Machi (Street of Love and Hope), um ein Jahr später schon mit Seishun Zankoku Monogatari (Nackte Jugend) nachzudoppeln. Beide Klassiker gelangen nun dank trigon-film in neuer Kopie in die Kinos, und beide machen deutlich, was für eine Aufbruchstimmung auch das japanische Kino damals prägte.

In seinem Erstling erzählt Oshima die Geschichte eines Jungen, der in Armut lebt und seine Taube verkaufen muss. Auch die Geschichte eines Betrugs. Denn die Taube kehrt zurück und kann von Neuem verkauft werden, immer wieder. Er verkauft die Taube an ein reiches Mädchen, das sich für ihn zu interessieren beginnt. Eine Überwindung der Klassengegensätze scheint möglich. Doch das Mädchen merkt den Betrug und ist enttäuscht. Sie kauft die Taube noch einmal, um sie zu töten. «Unsere Generation der ungefähr zwischen 1930 und 1940 Geborenen», meinte Nagisa Oshima später, begann «mit grossen Meistern. Diese hatten eine innere Gewissheit, die Welt so zu sehen, wie sie ist. Wir aber hatten diese Gewissheit nicht mehr, wir wussten nicht, ob diese unsere Sicht der Realität noch stimmte. Bei Kurosawa und Ozu merkt man diese Ungewissheit nicht: Stilistisch und methodisch begannen wir zu experimentieren, wir haben versucht, die Sehweise zu wechseln, haben begonnen, eine neue Sicht zu finden.»

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Shop-Artikel zum Film

Street of Love and Hope - Stadt der Liebe und Hoffnung
Oshimas atemberaubender Erstling
CHF 29 / € 19

Street of Love And Hope - Ai to kibo no machi image 1
Street of Love And Hope - Ai to kibo no machi image 2
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