Der Schriftsteller und Professor Olmi leidet an einer existentiellen und künstlerischen Krise. Seine schwangere Frau erwischt ihn bei seiner Geliebten. Die Lage verschlimmert sich noch, als sein sterbender Freund ihn darum bittet, über seine schöne Frau zu wachen. Auf der Suche nach ihr verliert er sich in einer Traumwelt, in der die Frauen in völliger Harmonie zusammenleben. Ist es ein Traum? Oder eine andere Wirklichkeit? "Ayollar saltanati" ist ein erstaunlicher und wunderbar poesievoller Film. Er beginnt auf ganz realistische und humoristische Weise, geht dann aber recht schnell zu einem phantastischen Ton über, wie man ihn von einem zentralasiatischen Film kaum erwarten würde. Durch die imaginäre oder wirkliche Reise des Helden Olmi entwickelt Yusup Razykow eine überraschende Serie von Porträts, die der traditionalistischen Moral seiner usbekischen Heimat entgegen laufen. Und er bringt uns das Wesen seiner zentralasiatischen Heimat auf sanfte Weise näher. Vor allem aber bietet er uns eine exotische und sensible Reise in die Welt der Phantasmen eines Autors, dessen Vorstellungskraft in einer Krise steckt. Wenn sich Olmi zum Schluss in seiner anfänglichen Wirklichkeit wieder findet, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer doch den Eindruck, eine Reise auf der Suche nach dem Wesen des Weiblichen gemacht zu haben. Wie viele andere zentralasiatische Regisseure war Razykow ein Schüler von Sergej Solojew.
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Der Schriftsteller und Professor Olmi leidet an einer existentiellen und künstlerischen Krise. Seine schwangere Frau erwischt ihn bei seiner Geliebten. Die Lage verschlimmert sich noch, als sein sterbender Freund ihn darum bittet, über seine schöne Frau zu wachen. Auf der Suche nach ihr verliert er sich in einer Traumwelt, in der die Frauen in völliger Harmonie zusammenleben. Ist es ein Traum? Oder eine andere Wirklichkeit? "Ayollar saltanati" ist ein erstaunlicher und wunderbar poesievoller Film. Er beginnt auf ganz realistische und humoristische Weise, geht dann aber recht schnell zu einem phantastischen Ton über, wie man ihn von einem zentralasiatischen Film kaum erwarten würde. Durch die imaginäre oder wirkliche Reise des Helden Olmi entwickelt Yusup Razykow eine überraschende Serie von Porträts, die der traditionalistischen Moral seiner usbekischen Heimat entgegen laufen. Und er bringt uns das Wesen seiner zentralasiatischen Heimat auf sanfte Weise näher. Vor allem aber bietet er uns eine exotische und sensible Reise in die Welt der Phantasmen eines Autors, dessen Vorstellungskraft in einer Krise steckt. Wenn sich Olmi zum Schluss in seiner anfänglichen Wirklichkeit wieder findet, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer doch den Eindruck, eine Reise auf der Suche nach dem Wesen des Weiblichen gemacht zu haben. Wie viele andere zentralasiatische Regisseure war Razykow ein Schüler von Sergej Solojew.